| Du willst lesen, was so alles in der Zeitung über AC/DC Live in München stand. Da bist Du auf dieser Seite genau richtig. Ausserdem hab ich noch einen Artikel über AC/DC Live am Hockenheimring für Dich. |
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Die Arena sieht aus, als wollten die Bayern ein Hochamt aus Meisterschaft Champions-League Sieg und Kaisers Geburtstag feiern: Mit Technik vollgestopft und bis ins letzte Eck medial ausgeleuchtet, präsentierte sich zu Fronleichnam das Olympiastadion. Doch nicht die Roten waren zu Gast in der ungeliebten Schüssel: Die australischen Rocker von AC/DC grillten sich mit maximalem Technik-Aufwand eine musikalische Currywurst. Seit fast 30 Jahren reproduzieren AC/DC ihre einfache, bewährte Mischung: Renitenten Riff-Rock, ihnen auf den Leib geschneidert wie Angus Young seine Schuluniform. Schon sehr lange ist Stimm - Reibeisen Brian Johnson dabei: Wieselt auf der Bühne und dem Catwalk herum, und schwingt sich bei "Hells Bells" ans Glockenseil, als wäre er 16. Wie immer schaut Malcolm Young kaum aus den Zottellocken, während er seine Rhythmusgitarre nach den Blues-Regeln schrubbt: Mal gerade, mal im Shuffle, aber immer im mitreißenden, vermeintlich einfachen Midtempo-Groove, der schon so manchen Musikschüler um den Verstand brachte. Wie immer macht Angus Young dazu das Rock-Rumpelstilzchen, rotzt seine Soli aus seiner Gibson-SG-Gitarre und spielt dann das Tapping-Intro zu "Thunderstruck", ein feuchter Traum für den Griffbrett-Artisten-Nachwuchs. Ein AC/DC-Konzert ist ohnehin ein pubertärer Spaß - wie gemeinsam auf dem Schulklo rauchen. Wenn Angus sich für die Live-Aufzeichnung bis auf die Unterhose - mit Deutschlandflagge - entblößt oder die Band Hauer wie "Highway to Hell" anstimmt, erfüllt das die 68.ooo im Olympiastadion mit der heimlichen Freude des Rotzlöffels, es dem Lehrer wieder mal richtig gezeigt zu haben. |
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"You speak very good german", flachste der koboldhafe AC/DC-Gitarrist Angus Young, als er von der Rede Marcel Avrams nichts verstand. Der Mama-Chef überreichte in den Katakomben des Olympiastadions vor dem umjubelten Konzert der Band den Diamond Award. Und zwar für 500 000 verkaufte Tickets in einem Jahr. Dass AC/DC eine Volksband sind, bewies die Tatsache, dass im Stadion 68.000 mitjohlten, während die V.I.P.-Lounge leer war. Als einzige Prominente hatte sich Lisa Fitz gemeldet, aber dann doch im Stadion gefeiert. |
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AC/DC Live am Hockenheimring |
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In Schuluniform auf die Bühne: "AC/DC sind Kult - Rocker". Schon seit über 20 Jahren begeistern die sympathischen Australier ihre Fans. Fast 70.000 eingefleischte AC/DC Fans feierten auf der Formel-1-Strecke am Hockenheimring ihre Lieblings- Band. Die australischen Rocker überzeugten auch noch nach über 20 Jahren mit einer spektakulären Show mit abschließendem Feuerwerk. "Einmalig, einfach unglaublich!" schwärmten die Fans aller Altersgruppen und sozialer Schichten. Zu den Super-Hits wie "TNT" und "Hell‘s Bells" rockten die Open-Air-Besucher teilweise sogar in Schuluniform - das ist das Markenzeichen des AC/DC-Gitarristen Angus Young (42). Ansonsten erschien der AC/DC-Fan in schwarzer Lederkluft - wie ein echter Rocker eben. Harte Schale - weicher Kern, so lautete das Fazit des überaus friedlichen Konzerts. |